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Donnerstag, 9. Juli 2009

wie Blei

müssen die VDSL-Anschlüsse der Telekom in den Regalen liegen. Es gibt nämlich keinerlei Zahlen darüber. Zwar wurden Bündelprodukte unter dem Namen T-Home mit ADSL verkauft, aber wer davon den teuren Anschluß hat, weiß keiner. Zu billig sind die asymmetrischen Zugänge inzwischen geworden.

Daher ist es auch kein Wunder, daß sie im Juli den imens teuren Ausbau nach 50 Städten stoppt und die beerdigten Milliarden den üblichen Verdächtigen vermacht. Als Gegenleistung bekommt die Telekom Aufschub beim Gewähren von Zugängen auf ihre Infrastruktur. Respekt!

ADSL-Ausbau lohnt sich also nicht auf dem Land, VDSL lohnt sich nichtmal in der Stadt. WMAN wird trotzdem ausgebaut.

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  • VDSL Grab
  • Ende VDSL Ausbau
  • Vodafone verkauft VDSL
  • Dienstag, 30. Juni 2009

    Erstes länderübergreifendes Kabelnetz mit Breitband

    Ab heute surft das Wehlitzer Kabelnetz im WMAN. Das zwei Bundesländer übergreifende Netz wurde in den letzten Monaten in Kooperation mit der Antennengemeinschaft auf Breitband umgerüstet. Dabei galt es, Strecken von bis zu 3,5km zu überwinden, die die Orte Schkeuditz, Wehlitz und Ermlitz miteinander verbinden. Besonderen Dank gilt hierbei auch Ralf Solbrig, dessen Unternehmen SP:Solbrig sich den Herausforderungen vorurteilsfrei gestellt und bei der organisatorischen Umsetzung engagiert hat und so die zeitnahe Umsetzung ermöglichte.

    Erhardt Schirmer, Vorsitzender der Antennengemeinschaft, ist begeistert: "Das ist toll. Wir können damit neue Möglichkeiten bieten. Und wer weiß was die Zukunft bringt. Wir sind immer dabei, wenn es heißt, unser Netz auszubauen. Vor allem der Jugend müssen wir etwas bieten. Ohne Breitbandzugang fehlt Lebensqualität. Die ist nun geschaffen."

    Mit diesem doch einzigartigen Projekt demonstriert der WMAN Ausbau, daß ein Technologiemix aus Glas, Funk und auch Kabelanlagen einen ökonomischen Ausbau von Breitband in Gegenden erlaubt, die bisher Breitband nur von Geschichten kennen, die man sich abends beim Lagerfeuer oder am Stammtisch erzählt.

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  • http://www.schkeuditz.de/
  • Dienstag, 9. Juni 2009

    WMAN Technologie

    Den meisten Lesern sind die Funktechnologien für schnellen Internetzugang WLAN, UMTS, WiMAX bekannt. In Mitteldeutschland gewinnt seit zwei Jahren die WMAN Technik verstärkt Einsatz. Was macht die WMAN Technik besonders?

    WLAN's sind ursprünglich als lokales Netz ausgelegt. Schon nach einer kleinen Anzahl von Nutzern sinkt die Bandbreite pro Nutzer rapide. Natürlich ist die Entwicklung an der 7 Jahre alten Technik nicht vorbeigegangen, und so bieten neuere Systeme ein Nutzungsmanagement an, das die Ressourcen geeignet vergibt und somit die Anzahl der Nutzer pro Sektor etwas erhöht. Dennoch sind die grundlegenden Paradigmen geblieben.

    UMTS überwindet die Schwächen des WLAN's und versorgt die Teilnehmer, die sich eine Basisstation teilen, relativ gleichmäßig. Die beworbenen technischen Datenraten werden jedoch selten erreicht. Gerade auf dem Land wird so mancher UMTS-Mast von einem DSL-Anschluß gespeist, der selbst schon wieder weitab von schnellen Bandbreiten liegt oder einer einzigen 2Mbits PCM-Leitung. Der Flaschenhals wird offensichtlich.

    WiMAX wurde 2006 als neuer Star gefeiert. Mit dieser Technik, die sich technologisch sehr nah am UMTS bewegt, sollte das gesamte Land innerhalb weniger Jahre erschlossen werden. Inzwischen haben sich die meisten Anbieter vom aktiven Rollout zurückgezogen. Die Hauptursache liegt in der veralteten und unausgereiften Technik. Um früh in den WiMax-Markt einzutauchen, wurden von Herstellern bereits 2004 zahlreiche Vorabentwürfe als Referenz implementiert und 2006 als vollwertiges Produkt verkauft. Hier ist damit zu rechnen, das den Anbietern in den kommenden Jahren die Lizenzen entzogen werden, da die geforderte Gebietsabdeckung vermutlich nicht mehr erreicht wird.

    WMAN geht evolutionäre Wege. Als Technologiemix zwischen WLAN und UMTS bringt es konstante Bandbreiten und reduziert Abbrüche auf ein Minimum. Die Verwandtschaft zum MAN (auch als MetroNet bekannt) unterstützt die WMAN's bei der Ausbildung von Mesh's und der Kombination mit Glasfaseranbindungen. Die Technologie paßt sich also in Geschwindigkeit und Übertragungsweg der Umwelt an. Deshalb wird der WMAN-Ansatz selbst auch als evolutionärer und zukunftsfähiger Ansatz definiert.

    Der WMAN Ausbau in Mitteldeutschland kann damit auch Orte erreichen, die von den anderen Technologien noch nicht oder ungünstig erschlossen wurden.


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  • Ende des WiMax Ausbaus
  • Mittwoch, 20. Mai 2009

    Märchen aus 16.000 und einem Bit/s

    Viel hilft viel? Im Rennen um das billigste Breitbandangebot mit der höchsten Leistung wird gelogen, daß sich die Balken biegen. Während die Aufklärung die meisten Stadtgebiete bereits erreicht hat, wird die Meßlatte gerade dort, wo noch gar keine Bandbreite anliegt, unnötig hoch gelegt. Tatsächlich surft nur ein Promille deutscher Surfer mit 16.000.

    Wem die Zahl neu ist, der sollte sie gleich wieder vergessen. Es ist die Phantombandbreite. Jeder spricht über sie, jeder bietet sie an, doch nur wenige - ganz wenige - wollen sie gesehen haben. Warum bewirbt alle Welt etwas, das defakto nicht (oder nur sehr selten) lieferbar ist?

    Zunächst offenbart sich die technologischen Begrenzung der ADSL2+ Schaltungsbandbreite "16.000" selbst in niegelnagelneuen Ausbaugebieten als Enttäuschung, da sie schon nach wenigen Metern vom Telekom-Hauptverteiler nicht mehr geschaltet werden kann, wenn nicht schon eher. Doch selbst, wer in den vermeindlichen Genuss kommt, erlebt eine Nutzbandbreite (mit der man letztendlich Daten von einem Server downloadet), die weitaus geringer ist, denn Provider unterfüttern die technischen Anschlüsse nicht immer mit genügend Internetbandbreite, Serverbetreiber drosseln bei intensiver Nutzung und Lieferanten von Inhalten limitieren gern Bandbreitenbezug pro Nutzer. Tatsächlich surft Deutschland zwischen 512 und 2000 Kbit/s.

    Echte Breitbandanschlüsse haben diese Begrenzung nicht. Dort liegt an, was drauf steht. Mit wieviel MBit/s werden Sie surfen? Wollen Sie mehr wissen?

  • Artikel mit deutschlandweiter Umfrage der BILD
  • Montag, 18. Mai 2009

    Was ist MCN ?

    Das Metropolitan Area Network (MAN) wird in Mitteldeutschland seit 2000 von der Riesaer Firma NU Informationssysteme GmbH ausgebaut. Neben Glasfaser kommt natürlich auch Funk zum Einsatz. Dieser wird als WMAN betrieben und unterscheidet sich daher von den bekannten WLAN und WiMAX Technologien.

    Gerade für die Versorgung ländlicher Gebiete wird verstärkt WMAN eingesetzt. Jede WMAN-Versorgung besteht aus einem oder mehreren Sektoren, an denen der Teilnehmer mit einem handgroßen Zugangsgerät gekoppelt wird. Die Verbindung liegt statt USB oder Telefonleitung als Netzwerkanschluß bereit, an den man direkt ein Heimnetzwerk oder Computer betreiben kann, quasi per Rechneranstecken und Lossurfen.

    Die Leistung, die man dann mit dem Surfen im Internet bezieht, wird nach der maximal nutzbaren Bandbreite unterschieden. Die Tarife heißen im mitteldeutschen WMAN für Privatanwender CityNet und für Geschäftsinhaber Classic, als MAN CityNet oder MAN Classic. Das Privatkundensegment wird oft MCN (für man CityNet bezeichnet. Wollen Sie mehr wissen?

    WMAN bei Wikipedia